Die beste Achterbahnfahrt der Welt

Stell dir vor, du bist in einem völlig fremden Land.

Du kennst die Sprache nicht, weißt nicht, wohin du gehen sollst und wenn du nach dem Weg fragst, hast du hinterher mehr Fragezeichen im Kopf als davor. Wenn du etwas vom lokalen Essen kostest, dann kommt es dir so fremd, so komisch vor. Selbst die Menschen, die dich freundlich anlächeln, kannst du nicht verstehen, da sie eine völlig fremde Sprache sprechen.

Ungefähr so habe ich mich vor einem Jahr gefühlt, als ich in das große Abenteuer der Selbständigkeit sprang. Es gab so viele Informationen und noch mehr Fragezeichen zu verarbeiten, dass ich bisweilen das Gefühl hatte, von der großen Masse erschlagen zu werden.

Langsam, ganz langsam tastete ich mich an dieses geheimnisvolle Thema heran.

Ich probierte hier ein paar Facebook Posts aus, verbrachte da Wochen mit meiner unperfekten Webseite. Erste Testkunden gaben mir Rückenwind. Juhu! Mein Thema findet Anklang!

Selbstzweifel

Doch dann kamen die Zweifel.

„Bin ich wirklich qualifiziert genug, um das zu machen, was ich anbieten möchte?“, „Schaffe ich es, diesen ganzen Technik-Kram zu meistern, ganz nebenbei, neben Kindern und meinem Noch-Job?“, „Was ist, wenn ich scheitere und null Euro verdiene?“ Die Gedankenspiralen zogen sich über Monate. Teilweise kam ich mir so vor, als wäre ich eine Hochstaplerin, die eigentlich nichts weiß! Kaum zu fassen, aber es kam mir so falsch vor, das, was ich meinen ersten Kunden erzählte. Denn genau damit haderte ich teilweise selbst. Ein ewiges Gedankenkarussel.

Challenging myself

Im Sommer hatte ich die Gelegenheit bei einer Challenge mitzumachen.

Es gab genau eine Woche Zeit sich ein Konzept für einen ersten eigenen Online-Kurs zu überlegen. Genau eine weitere Woche um diesen Kurs im eigenen Netzwerk zu bewerben und dann ging es schon los: 4 gefühlt endlos lange Wochen führte ich eine kostenfreie Beta-Version meines zukünftigen Online-Kurses durch. Schlaflose Nächte und absolute Sportabstinenz inbegriffen. Doch plötzlich war ich im Rausch der Gefühle: eine Herausforderung jagte die Andere. Es gab keine Zeit zum Verschnaufen, denn da waren echte Teilnehmer, die gewisse Erwartungen an deinen Kurs haben und die auch zufrieden gestellt werden wollen. Irgendwie schaffte ich es doch, den ersten Durchlauf meines Online-Kurses durchzuführen, es was wie eine Achterbahnfahrt.

Und am Ende kam die Belohnung!

Die ständigen Selbstzweifel und das Gefühl, nicht gut genug zu sein, hörten auf. Ich hatte einen 4 Wochen-Online-Kurs auf die Beine gestellt. Es war einfach unglaublich!

Die darauffolgende Verschnaufpause war kurz, dann es gab eine nächste Gelegenheit, über sich hinauszuwachsen.

Expertin im Online-Kongress

Mein Buddy veranstaltete im September einen Online-Kongress, zu dem sie mich als Expertin eingeladen hatte. Plötzlich war ich mir sehr wohl meiner Expertise bewusst: „Endlich Ziele umsetzen!“ war ab da mein Slogan.

Es gab nur einen Haken.

Für diesen Online-Kongress brauchte ich dringend ein Produkt.

Und einen Freebie.

Zum Glück hatte ich Anfang des Jahres ein kleines ebook über die 3 größten Umsetzungsblocker geschrieben, doch ein echtes Produkt hatte ich noch nicht.

Was also tun?

Ich stürzte mich wieder in Arbeit, probierte zahlreiche Plattformen aus und wurde am Abend vor Kongressbeginn mit meinem ersten Produkt fertig!

Mein Mini-Kurs war geboren.

Die Belohnung kam prompt danach und ich konnte mein erstes Produkt verkaufen.

Kennst du dieses Gefühl, wenn du zum ersten Mal dein Produkt, dein Baby verkauft bekommst?

Es war unbeschreiblich 😀

Regeneration

Nach diesem gefühlten Hochgeschwindigkeits-Tempo durch die Online-Welt kam eine Phase, welche ich als Regenerations-Phase bezeichnen würde.

Wochenlang war ich wie gelähmt.

Nichts ging mehr.

Es war, als ob mir jemand den Stecker gezogen hätte.

Und dann waren sie wieder da.

Die Selbstzweifel.

Zum Glück hatte ich bis dahin ein Netzwerk an wunderbaren Menschen aufgebaut, die like-minded sind und mich in dieser Phase bestärkt und unterstützt haben. Ich kann dir wärmstens empfehlen, dich regelmäßig mit einem Buddy oder in einer Mastermind auszutauschen. Manchmal haben wir eben nur unsere Brille auf und andere können uns ihre Brillen ausleihen, so dass wir plötzlich ganz neue Perspektiven erkennen.

Launch-Premiere

Zwei weitere Wochen später war die Flaute zu Ende und ich investierte ein zweites Mal in mich: ein Online-Kurs, der mich in der strategischen Umsetzung meines Vorhabens unterstützen sollte.

Wie ein Schwamm saugte ich jede Lektion auf und versuchte sie so gut ich konnte umzusetzen. Schritt für Schritt bereitete ich meinen ersten, selbst gestalteten Launch vor. Das Ende des Launches mündete in meinem ersten Live-Webinar, wo ich den Verkauf meines großen Online-Kurses bewarb. Das Webinar lief fantastisch und die Teilnehmer machten wunderbar mit und dann öffnete ich den Vorhang und leitete den Verkauf ein. Ich fühlte mich fantastisch und das Feedback war sehr motivierend.

Die Verkaufszahlen waren es leider nicht.

Nach Verkaufsende saß ich still in meinem Kämmerchen und war wieder am Grübeln: „Was hatte ich falsch gemacht?! Es war doch alles nach Plan gelaufen?“

Der Dezember kam und ich musste mir eingestehen, dass ich etwas Entscheidendes vernachlässigt hatte.

Lessons learned

Ich hatte mich nach der Sommerpause auf meine 1:1 Mentoring-Kunden konzentriert, welche plötzlich den Großteil meiner wenigen, zur Verfügung stehenden Zeit in Anspruch nahmen. Wunderbaren Menschen zur Großartigkeit zu verhelfen fühlte sich so richtig an! Doch wenn ich zukünftig im Online-Business überleben wollte, brauchte ich mehr Fans.

Dies zu erkennen war wie eine unsanfte Bruchlandung auf dem harten Boden der Tatsachen.

Autsch!

Lange überlegte ich, was ich mit ins das neue Jahr nehmen und was ich dankend im alten Jahr zurücklassen wollte. Ich fasste den Entschluss, meinen Blog, den ich schon seit fast 3 Jahren hatte, zu schließen. Ein schwerer Entschluss, zumal ich mir eine kleine, aber treue Leserschar aufgebaut hatte. Aber ich fand, dass der Blogname nicht mehr zu dem passte, was ich vorhatte. Auch war die Luft irgendwie heraus und ich hatte mich in den letzten Monaten mehrmals dabei ertappt, wie ich das Schreiben mied. Kaum zu glauben, da der Blog eigentlich die Initialzündung für meine Selbstständigkeit gewesen war und ich es ursprünglich liebte, wöchentlich zu Bloggen.

So durften noch ein paar andere Sachen gehen.

Ich wollte unbedingt mehr Zeit freischaufeln.

Hinzu kam zum Beispiel ein Wäschetrockner. Ja, auch das spart unglaublich viel Zeit ein ;-D

Und dann kamen endlich die Winterferien.

Auszeit

Endlich, weil meine Familie und ich uns fast ein Jahr lang auf eine großartige Reise gefreut hatten: wir würden nach Laos und Thailand fliegen.

Die Reise war wie eine Reise in eine andere Welt. Fernab vom Alltag dachte ich nicht einen Tag an meine Erlebnisse aus dem Jahr, all die Enttäuschungen aber auch die zahlreichen Erfolge. Zu Silvester kam dann aber doch ein Gefühl auf.

Dankbarkeit

Für all das, was ich im vergangenen Jahr erlebt hatte, die Menschen, die ich kennen lernen durfte und die mich zu Großartigem inspiriert haben, die bewundernswerten Mütter, die ich begleiten durfte und letztlich auch für meine Familie, die mich unterstützt und mein Wachstum erst ermöglicht hat.

Ich habe eine wunderbare Mastermind gefunden, das erste Mal im Leben richtig in mich investiert in den Themen, die mir wichtig sind, habe einen Buddy gefunden, die mich jede Woche aufs Neue motiviert und durfte über mich selbst hinauswachsen.

Ausblick

Für das neue Jahr möchte ich 100 berufstätige Mütter und Väter dabei unterstützen, endlich Ihre Ziele umzusetzen!

Als Personalentwicklerin weiß ich, dass Ziele umsetzen eine individuelle, typen-Spezifische Sache ist. Egal, was dir die Großen da draußen erzählen wollen, dass ihre Methode für alle gilt. Sie gilt für alle, die genauso „ticken“ wie sie. Für alle anderen: „Bitte beherzt weghören.“

Ich bin davon überzeugt, das JEDER Ziele umsetzen kann und deswegen engagiere ich mich dafür, Menschen ihren für sie passenden Weg finden zu lassen.

Lass und gemeinsam die Zukunft gestalten.

Ich habe Großartiges vor. Du auch?

Wenn du Interesse hast, eine von 100 Projektumsetzern zu werden, dann melde dich jetzt nachfolgend an!
 Du wirst dann automatisch Teil meiner E-Mail-Liste und erfährst rechtzeitig wann es losgeht.

Schreib mir in den Kommentar, was deine Ziele für dieses Jahr sind. Ich würde mich freuen 🙂

Und wenn du Lust hast, dann mach doch mit bei der Inspiparade oder schau dir viele weitere inspirierende Reviews an unter: https://inspicon.de/inspiparade-2018-2019/

Sei mutig. Werde großartig und bleib einfach du selbst.

Deine
Ewa

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